Pädi und ich flogen am 2. Februar für drei Wochen ab nach Thailand! Die wunderschöne Reise wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Das feine Essen, die freundlichen Leute und das warme Wetter sind die Hauptmerkmale des „Land des Lächelns“.
Hier der Reisebericht.
2.2.2007/3.2.2007
Um 13.30 Uhr flogen wir mit der Thai-Airways ab Zürich nonstop nach Bangkok. Der angenehme ca. 10 Stunden dauernde Flug verlief ruhig.In der Nacht kamen wir in Bangkok an und mussten hier ca. drei Stunden für den Flugzeugwechsel warten. Mit der Bangkok-Air flogen wir weiter nach Chiang Mai.Hier erwartete und die deutschsprechende Reiseleiterin „Montip“. Die ca. 50-jährige, sehr freundliche Dame führte uns nach der langen Reise in unser Hotel, wo wir uns erst mal an das neue Klima gewöhnen und uns ein wenig ausruhen konnten.Am Nachmittag fuhren wir zur berühmten Tempelanlage „Wat Phra That Doi Suthep“, welche ca. 1000 m.ü.M liegt. Die überwältigende, goldglänzende Stupa im Innenhof, sowie die Statuen von weissen Elefanten, Göttinnen und vergoldeten Buddhas begeisterten uns sehr.Nachher ging es wieder zurück ins Hotel, wo wir wieder etwas Zeit für uns hatten. Durch die Zeitverschiebung und die sehr lange Reise nickten wir immer wieder ein (sogar beim Lesen).Am Abend wurden wir von Montip zu einem typischen Kantoke-Abendessen eingeladen. Dazwischen wurden Vorführungen von traditionellen Thai-Tänzen aufgeführt.
4.2.2007
Am Sonntag fuhren wir um 7 Uhr ab zum Elefanten-Camp, wo wir die Tiere beim Bad oder der Arbeit beobachten konnten.
Anschliessend ging es weiter zu einer Orchideen-Farm. Hier schlugen unsere Herzen höher! Die Vielfalt der Farben und Blüten der „Königin der Blumen“ faszinierte uns sehr.
Nach einem feinen Mittagessen fuhren wir weiter in die Handwerkszentren der Stadt. Hier kauften wir zwei Hemden aus echter Thai-Seide und Schmuck.
Am Abend besuchten wir den nächtlichen Bazar, wo Silberschmuck, Lederwaren, Kleider und vieles mehr angeboten wird. Ein buntes Treiben herrschte auf dem Markt. Das Feilschen um den Preis war für mich noch etwas ungewohnt...
Müde fielen wir dann im Hotel in einen tiefen Schlaf.
5.2.2007
Nach dem Frühstück verliessen wir Chiang Mai um 7.30 Uhr und fuhren durch grüne, landwitschaftlich genutzte Ebenen und über Pässe Richtung Chiang Saen.
An der Grenzstadt zu Myanmar (Burma) auf einem Markt kauften wir uns zwei gelbe Polo-Hemden mit dem Königszeichen.
Wir befanden uns nun auf dem Gebiet des „Goldenen Dreieck“ genannten Gebiets. Die Länder Thailand, Laos und Burma werden hier durch den Mekong und einen seiner Zuflüsse getrennt. Hier besichtigten wir einen riesigen, zwanzig Meter hohen vergoldeten Budda.
Weiter ging es mit dem Car Richtung Chiang Rai. Unterwegs machten wir Halt in einem Restaurant, welches sich in einer schönen Gartenanlage befand.
An diesem Abend übernachteten wir in Chiang Rai in einer wunderschönen Hotelanlage. Hier wollten wir am liebsten längere Zeit verbringen... Die Zimmer waren wunderschön eingerichtet und die Dusche war ein Erlebnis!
6.2.2007
Wieder um 7.30 Uhr machten wir uns auf den Weg mit dem Car entlang einer malerischen Strecke von Chiang Rai nach Uttaradith. Unterwegs hielten wir an einer Ananasplantage und an einem Markt.
Die Mittagspause verbrachten wir in einem Restaurant, wo uns ein einfaches, aber sehr gutes Essen mit vier Gängen aufgetischt wurde.
Weiter ging es dann nach Sukhothai. Die Ruinenstadt, etwas ausserhalb der modernen Stadt gelegen, war bis vor 40 Jahren noch von dichtem Urwald überwuchert. Im historischen Park ist der „Wat Maha Dhat“ der schönste und grösste Tempel. Die mit Reliefs verzierten Säulenreihen und Buddhas in unterschiedlichen Grössen boten einen imposanten Anblick.
Nach dieser Besichtigung fuhren wir zu unserem Hotel nach Sukhothai.
7.2.2007
Nach dem Frühstück fuhren wir nach Nakhon Sawan, wo wir den örtlichen Markt besuchten. Hier bieten die Einheimischen neben Gemüse und Gewürzen auch Fisch und Fleisch sowie Blumen an.
Weiter ging es nach Ayutthaya. Von der früheren Hauptstadt Thailands, die bei einem Angriff der Burmesen zerstört wurde, sind heute viele Ruinen und teils gut restaurierte Bauten zu sehen. Die grosse Anlage und der Park mit Pagoden und Buddha-Statuen luden uns zu einem Spaziergang ein.
Weiter fuhren wir dann mit unserem Car in die Riesenmetropole mit ca. 10 Millionen Einwohnern: nach Bangkok.
Hier erwartete uns erst mal ein Stau, in dem wir mehr als eine Stunde verbrachten, bis wir unser Hotel „Rembrandt“ erreichten.
Nach dem Frisch-machen lud uns unsere Reiseleiterin in ihr Restaurant ein, das sie mit ihren Geschwistern zusammen führt. Hier erwartete uns ein fünfgängiges, sehr feines Essen.
Anschliessend führte uns Montip mit dem Car durch das nächtliche und farbig beleuchtete Bangkok. Hier herrschte noch ein Riesenbetrieb auf den Strassen.
8.2.2007
Am Donnerstag besichtigten wir dann den „Goldenen Buddha“, welcher aus 5.5 Tonnen Gold gefertigt sein soll. Viele Leute drängten sich um diese Statue.
Nachher besuchten wir den Königspalast. Bogengänge schmücken Mauern und Tempel, und reich verzierte Fassaden entführten uns in eine fremde Welt, weit weg vom Lärm und Hektik der Grossstadt. Der Wat Phra Kaew, einst königlicher Tempel, birgt den Smaragd-Buddha („Jade-Buddha“), der eine der meistverehrten Budda-Darstellungen ist. Der Smaragd-Buddha ist nur gerade 70 cm hoch, jedoch sitzt er auf einem über drei Meter hohen, vergoldeten Sockel und strahlt eine Aura aus, der sich selbst Nicht-Buddhisten kaum verschliessen können. Alle Leute sassen vor dem Buddha und bewunderten die Statue.
Nach dem reichhaltigen Mittagessen befuhren wir mit dem Boot die Klongs von Bangkok. Die Kanäle waren die einzigen Verkehrsverbindungen der Stadt, bevor die Stadtplaner die Wasserwege zuschütten liessen und Strassen bauten.
Auf der Rückfahrt liessen wir uns dann unterwegs ausladen und machten einen Einkaufsbummel im „MBK“ und „Siam Center“. In diesen Einkaufstempeln hat es tausende von Läden und es gleicht einem Markt auf den Strassen...
Den letzten Abend verbrachten wir dann zusammen mit Herbert und Beatrice in einem feinen Restaurant, welches dem Hotel angehört.
9.2.2007
Am Freitag durften wir endlich ausschlafen, da wir erst um 10 Uhr abgeholt wurden. Wir machten uns auf den Weg zum Flughafen, wo wir mit Bangkok Airways nach Koh Samui geflogen wurden.
Am Nachmittag kamen wir auf der Insel auf einem kleinen Flugplatz an. Die Empfangshallen befinden sich unter Strohdächern.
Wir wurden abgeholt und zu unserer Hotelanlage ins „Chaweng Regent“ gebracht.
Hier richteten wir uns ein und genossen ein feines Abendessen am Strand.
10.2.2007
Dieser Tag war erst mal mit Faulenzen ausgefüllt! Zwischendurch organisierten wir unseren Tauchausflug für den Dienstag, und ich machte Pedicure und liess mir die Augenbrauen zupfen.
Am Abend wurde vom Hotel ein feines Thai-Buffet organisiert, welches wir uns nicht nehmen liessen.
11.2.2007
Wir schrieben uns für den Thai-Kochkurs ein, welcher an diesem Sonntag auch stattfand.
Zuerst fuhren wir auf den örtlichen Markt und der Chefkoch zeigte uns die vielen Zutaten, Gemüse, Fleisch etc.
Nach einer einstündigen Pause, in der die Kochstellen aufgebaut wurden, hiess es dann: Kochmütze aufsetzen und ab an den Herd! Unter Anleitung des Chefkochs zauberten wir ein fünfgängiges Essen auf unsere Teller. Selbstverständlich erhielten wir ein Rezept, damit wir das auch zuhause zubereiten können. Ein Zertifikat gehörte ebenfalls dazu!
Am Abend erlebten wir die erste Thaimassage und besuchten die Cabaret-Show „Christy's“.
12.2.2007
Heute war einfach mal ein „Faulenzertag“ eingeplant. Doch an die Sonne mussten wir uns doch noch gewöhnen: Sonnenbrand!
13.2.2007
An diesem Dienstag fuhren wir mit der Fähre via Kho Phangan nach Kho Tao, wo wir zwei Tauchgänge machten. Die einfachen Tauchgänge waren spannend und wir sahen viele Fische. Auch Nemos waren dabei.
14. bis 16.2.2007
Wir genossen an diesen Tagen die Sonne (oder besser gesagt den Schatten) am hoteleigenen Pool. Nachmittags gingen wir zu dem vom Hotel empfohlenen Schneider und liessen uns je zwei Hemden anfertigen. Die Preise und der Service waren wirklich gut.
17.2.2007
Samstags gingen wir auf eine Inselrundfahrt. Uns wurden die bekanntesten Sehenswürdigkeiten gezeigt:
- Tempel Big Buddha
- Aussichtsplatz mit Blick auf die Chawengbucht
- Grossvater- und Grossmutterfelsen
- Demonstration der Kokosnussernte durch ausgebildeten Affen
- Wasserfall „Na Muang 1“
- Tempel „Khunaram“ mit dem mumifizierten Mönch
- Inselhauptstadt Nathon
18.-19.2.2007
Wieder genossen wir den Pool und das feine Abendessen am Strand.
20.2.2007
Nochmals packten wir die Gelegenheit beim Schopf und buchten zwei Tauchgänge auf der Insel Kho Tao. Wieder sahen wir viele Fische.
21./22.2.2007
„Pooltag“
23.2.2007
Unser letzter Tag auf Kho Samui!
Das Hotelzimmer mussten wir um 12 Uhr abgeben. Aber wir hatten trotzdem die Gelegenheit, am Pool uns auf die Rückreise vorzubereiten. Gegen Abend gingen wir in die Stadt und genossen noch einmal eine gute Thai-Massage.
Um 19.30 Uhr hiess es dann Abschied nehmen von der Insel Kho Samui.
Bangkok Air und Thai-Airways brachten uns via Bangkok innert 14 Stunden zurück in die Schweiz.
Bilder:
Mit diesem Link siehst du die Bilder unserer Reise
Links:
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Hotels
Rundreise:
Chiang Mai: „Novotel“ (guter, einfacher Standard)
Chiang Rai: „The Legend Chiang Rai“ (sensationelle Hotelanlage)
Sukhothai: „Ananda Museum Gallery Hotel“ (angenehmes Hotel)
Bangkok: „Rembrandt Hotel“ (sehr gutes Hotel)
Kho Samui
Chaweng Regent