Über mich


StoeffGeburt, Schulzeit

Auf die Welt kam ich am 17. Juli 1968 um 21.30 Uhr im schönen, verschlafenen Dorf Thal im Kanton St. Gallen. Meine Mutter brachte mich im dortigen Spital als erstes von drei Kindern (Regula, Susanne) zur Welt.
Nach Jahren des Nichtstuns wurde ich in den Kindergarten eingezogen. Die Kindergarten-abschlussprüfung schloss ich so gut ab, dass ich 1975 in der ersten Primarschulklasse mein Studium beginnen durfte.
Nach einem Jahr Realschule traf ich meine Schwester Regula in der gleichen Sekundarschulklasse wieder. Gemeinsam schlugen wir uns durch die Französischkurse (die ich gar nicht mochte) und vollendete die Seki.

Berufswahl
Dann trat die Wahl einer Berufsausbildung an mich. Was lag es näher, als den gleichen Beruf wie mein Vater als Elektromonteur zu erlernen? Natürlich nichts! Nach vier Jahren spitzen auf dem Bau, Drähten einziehen und Telefonanlagen installieren, beendete ich diesen schönen Beruf 1989.

Militärzeit
Doch dann wurde es erst richtig Ernst! Jetzt kam die Lebensschule: Im Juli 1989 wurde ich gebeten, in Herisau bei der Kaserne vorbeizuschauen und 17 Wochen dortzubleiben. Dort erhielt ich eine Ausbildung zum Füsilier.
Der Kompaniekommandant verknurrte mich dann noch zu weiteren 17 Wochen grünen Ferien in Herisau. Diese machte ich dann im Februar 1990. Da mir der Beruf „Uof der Schweizer Armee“ nicht so gut gefiel, promovierte ich in dieser Ausbildung zum Feldweibel.
1991 absolvierte ich dann noch diese Zusatzausbildung.
Bis 2004 war ich als Fachof im TID (Truppeninformationsdienst) eingeteilt (TID-Of im Inf Rgt 33). Seit Mitte 2004 bin ich dienstbefreit.

Zusatzausbildung zum Chefmonteur
Nach zwei Jahren Arbeit als Elektromonteur reizte mich die Stelle des Abrechners für Elektroanlagen. Vier Jahre hielt ich das durch und verrechnete Elektroanlagen, riesige Bauten und Kleinaufträge für eine grössere Elektroinstallationsfirma.
Nebenbei liess ich mich wieder weiterausbilden zum Chefmonteur. Zusammen mit Ralph Gertsch studierte ich abends und an Samstagvormittagen über Newtons Gesetze, Niederspannungsvorschriften oder Elektroberechnungen.
Die Abschlussprüfung verlief dann aber nicht so, wie ich es mir vorstellte: Ich fiel nämlich durch.

Neuausrichtung
Nach einem Monat des Aufraffens und Repetieren liess ich dies aber fallen, denn ich hatte etwas ganz Anderes entdeckt: Nebenamtlich fuhr ich für das Spital Rorschach mit der Ambulanz Einsätze. Dies gefiel mir so gut, dass ich mich entschloss, diesen Beruf auszuüben.
Gesagt getan, ich meldete mich bei der Krankenpflegeschule Winterthur an und erhielt einen Studienplatz.
Vier Jahre (bis 1999) liess ich mich zum Krankenpfleger DN II ausbilden.
Bis Ende Juni 2000 arbeitete ich 80 % im Kantonsspital Winterthur auf der Medizinischen Abteilung.
Nach dieser sehr erfahrensreichen Zeit verschlug es mich auf die Interdisziplinäre Notfallstation des gleichen Spitals. Auf dieser Abteilung arbeite ich zuerst in einer 90%-Anstellung.
Im November 2001 begann ich die Ausbildung zum Notfallpfleger, welche ich am 24. September 2003 erfolgreich abschloss.
Ab 1.1.2004 habe ich mein Arbeitspensum auf 80% reduziert, um mehr Zeit für mich und meine Umwelt zu haben…

Wechsel nach Bern
Meine Zeit am KSW ging am 23. September 2005 zu Ende. Ich wollte meine Zeit näher bei meinem Schatz Pädi in Bern verbringen sowie mich beruflich verändern. Deshalb zog ich nach Bern. Im Spital Bern Tiefenau erhielt ich eine Stelle auf der Notfallstation. Hier arbeitete übrigens auch Silvia Schranz, eine gute Freundin, die ich in der Weiterbildung Notfallpflege kennen und schätzen lernte.
Die Stelle in Bern trat ich am 1. Dezember 2005 an. In den zwei Monaten zwischen diesen beiden Stellen hatte ich Zeit, mich von Winterthur zu verabschieden und die eindrücklichen Ferien in Chile, Bolivien und Peru zu erleben.
Zum 1. April 2007 wechselte ich ins Universitätsspital Insel, wo ich als Notfallpflegefachmann im Notfallzentrum arbeite.
Hier konnte ich per Juni 2009 die Funktion des Stellvertretenden Teamleiters übernehmen.

Nach einer Reorganisation im Notfallzentrum 2011 war die Zeit für mich gekommen, eine neue Herausforderung anzunehmen.
Auf die Stelle des Pflegeinformatikers im Psychiatriezentrum Münsingen hat mich meine ehemalige Arbeitskollegin Andrea Mengler hingewiesen. Im November 2011 begann ich hier meine Stelle. Mein Tätigkeitsbereich ist nun neu, die Benutzer (d.h. die Pflegenden) in den Computerprogrammen zu unterstützen, Support zu leisten etc. Diese Stelle befriedigt mich sehr und ist mir auf den Leib geschrieben!

Ämter

  • 2008 entschloss ich mich, etwas aktiver in der HAB (Homosexuelle Arbeitsgruppe Bern) mitzuarbeiten. Hier wurde ich in die Kulturgruppe gewählt.
    Am 29.4.2009 stellte ich mich zur Wahl zum HAB-Präsidenten, zu dem ich einstimmig gewählt wurde.
  • Von der Präsidentin der Christkatholischen Kirchgemeinde Bern wurde 2009 ich angefragt, ob ich im Kirchenrat mitarbeiten wolle. Nach ein paar Tagen Nachdenkens teilte ich Frau Bachmann mit, dass ich interessiert sei und liess mich an der nächsten Gemeindeversammlung in dieses Amt wählen. Nach einem Jahr Vizepräsident im 2012 entschied ich mich nach diversen Differenzen zum Rücktritt per November 2012 aus dem Rat.

So, jetzt weisst du – nicht alles – aber genug über mich… ;o)