Zusatz-Prävention scheint zu wirken

Die Zahl der mit HIV/Aids neu infizierten Schwulen hat auch 2007 zugenommen, wenn auch nicht mehr so rasant wie in den Vorjahren. Männer die Sex mit Männern haben bleiben die einzige Risikogruppe mit Zunahme.

Die Zahl der positiven HIV-Diagnosen bei homosexuellen Männern hat sich seit 2003 fast verdoppelt. Damals wurden 160 Fälle gemeldet,  2007 waren 302 Fälle. Gegenüber dem Vorjahr sind es allerdings nur noch 4 Prozent mehr. Dies weckt die Hoffnung, dass die Zusatzanstrengungen, die Schwulen an die Safer-Sex-Regeln und das ungebrochene Aids-Risiko zu erinnern, etwas bringen.

Die laufenden Mission:Possible-Aktion soll einen weiteren Schnitt in der Epidemien-Kurve bringen. Drei Monate (Februar,  März, April) super-konsequentes Befolgen der Safer-Sex-Regeln kann die Spirale der Ansteckungen während der ersten Infektionszeit durchbrechen. Zudem weckt Mission:Possible das Bewusstsein für die besonders heikeln ersten Wochen der Neuinfektion, der sogenannten "Primo-Infektion". Die Neuinfizierten sind in dieser Zeit oft noch ahnungslos und gleichzeitig ansteckender als jemals später.

Infos: www.missionp.ch