Der Papst macht wieder einmal ein schönes Weihnachtsgeschenk

Benedikt XVI. hat die Ausbreitung von Homosexualität mit der Abholzung des Regenwaldes verglichen. Die deutsche Papst-Kritikerin Uta Ranke-Heinemann spricht von einer Drohbotschaft gegen Homosexuelle.

«Die Kirche soll die Menschen auch vor der Selbstzerstörung schützen», erklärte Papst Benedikt XVI. bei seinem traditionellen Jahresrückblick in Rom. Der 81-jährige Pontifex sagte nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters, dass es daher genau so wichtig sei, die Menschheit vor homo- und transsexuellen Verhalten zu schützen wie den Regenwald vor der Vernichtung zu bewahren. «Die Regenwälder haben ein Recht auf unseren Schutz. Aber der Mensch als Kreatur hat nicht weniger verdient.» Demnach bedrohe Homosexualität die Menschheit ebenso wie die Zerstörung der Regenwälder. Jedes Verhalten, das über die traditionelle heterosexuelle Beziehung hinausginge, «vernichtet Gottes Werk», erklärte der Papst weiter. Es brauche eine «Ökologie des Menschen», die den von Gott gewollten Prinzipien entspreche.

Den ganzen Bericht findest du bei der Berner Zeitung (inkl. Kommentare).


Gehts eigentlich noch?
Wie lange lebt eigentlich die katholische Kirche noch hinter dem Mond? Auch die Aussage der Kirche „Homosexualität ist keine Sünde, eine gleichgeschlechtliche Beziehung aber schon“ lässt mich erschaudern.

Was sollen solche Aussagen?
Eine Kirche soll für den Menschen da sein – für jeden! Aber scheinbar kann das die Kirche unter dem Papst nicht.

Ich hoffe, dass sich jeder Schwule und jede Lesbe, die sich dem katholischen Glauben hingezogen fühlt, nun überlegt, ob er/sie noch bereit ist, eine Organisation zu unterstützen, die grundsätzlich gegen einen ist.

Alternativen gibt es ja einige…

Ich wünsche allen Schwulen, Lesben und Transgendern ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.
Und allen anderen übrigens auch!