Namibia, 7.-22.3.14

unsere Reiseroute
unsere Reiseroute

Am 7.3.14 um 17 Uhr gings los. Christel, Pädi und ich machten uns auf ins Abenteuer „Namibia“ auf.
Nach dem Check-in in Zürich hatten wir noch genügend Zeit, um uns beim Nachtessen, Shopping und Prosecco einzustimmen.
Mit der Swiss hoben wir um 22.45 Uhr dann ab nach Johannesburg.
Der 10-stündige Flug verging buchstäblich wie im Fluge. Der Flug war nicht ausgebucht und so konnte jeder von uns mit 2 Sitzplätzen vorlieb nehmen. So gut habe ich in einem Flug schon lange nicht mehr geschlafen!

So., 8.3.14, Johannesburg-Windhoek
In Johannesburg hatten wir mehr als 4 Stunden Zeit für den Anschlussflug nach Windhoek, welcher um 14.24 Uhr abhob. Im 2-stündigen Flug wurde uns sogar ein Mittagessen serviert. Allerdings waren die Stewards so gestresst, da sich der Flug wegen günstigen Bedingungen um ca 20 Minuten verkürzte.
unser 4x4Nach der Landung in Windhoek holten wir unseren 4×4-Mietwagen ab.
Km-Stand: 107’400
Dann fuhren wir ca 45 Minuten zu unserem Guesthouse „Terra Africa“ in Windhoek.
Zum Glück hatte Christel ein Navigationsgerät organisiert, welches uns problemlos zur Unterkunft führte.
Duschen und dann gings weiter zu „Joe’s Beer Garten“. Allerdings suchten wir mit dem Navigationsgerät mehr als eine halbe Stunde nach der Lokalität. Die Namibier haben wohl kurzerhand eine Strasse in „Nelson Mandela Avenue“ umbenannt – und unser Navigerät kannte diese neue Strasse nicht… Pädi’s Kartenlesekunst führte uns dann doch noch zum feinen Essen.

Mo., 9.3.14, Omaruru, Farm
Abfahrt etwas nach 8 Uhr Richtung Omaruru auf der gut geteerten Fernstrasse B1/B2. Hier kamen wir sehr gut vorwärts.
In Omaruru besichtigten wir das Haus, das sich Christel und Andreas evtl. kaufen wollen. Das Haus sieht sehr schön aus und wird von seinem jetzigen Besitzer sehr gut unterhalten. Mal sehen, wie sich Christel und Andreas entscheiden werden.
Nach dieser Pause machten wir uns auf zur Farm „Ombu“, welche von Kareen und Walter geführt wird. Christel war schon mehrfach hier – jetzt wissen wir auch warum. Die abgelegene Farm wird von den Besitzern sehr gut geführt und bietet alles für einen erholsamen und ruhigen Aufenthalt.
Ombu-FarmHier kamen wir nach einer abenteuerlichen Fahrt auf der Farmstrasse D2315 und F2318 nach 1.5 Stunden an. Der Weg führte durch Bäche und über sandige Strassen; gut verfügten wir über ein Fahrzeug mit 4-Rad-Antrieb.
Nach Begrüssung, Kaffee und Kuchen führten uns Kareen und Walter über ihre sehr grosse Farm (11’000 ha, 11×10 km). Hier sahen wir eine Herde Springböcke, sekretäre, Aasgeier und Steinböcke. Kareen sammelte gleich noch Pilze für unser Abendessen.
Ein wunderschöner Sundowner – und zurück zum Guesthouse.
Das Abendessen (Zebra, Pilze und Salate) schmeckte vorzüglich!

Mo., 10.3.14, Omaruru, Farm
Wunderbar geschlafen in dieser absoluten Ruhe und tiefschwarzer Nacht!

Morgens machten wir uns um ca. 10 Uhr auf. Fritz führte uns über Stock und Stein zu einem Wasserloch, wo wir uns etwas abkühlen konnten.
Nach der stündigen Pause probierte Pädi sich im schiessen. Treffer mit dem Präzisionsgewehr von Theo auf zwei (Stein-)Ziele.
Unterwegs sahen wir Zebras, Giraffen und Steinböcke.

Reifenwechsel gehört dazu
Reifenwechsel gehört dazu

Nachmittags fuhren wir an die Grenze der Farm zu einem traumhaften Aussichtspunkt mit Sicht Richtung Atlantikküste (welche man natürlich nicht sah).
Nach einem Reifenwechsel (was hier Normalität ist) beendeten wir unsere Tour mit einem feinen Abendessen und gemütlichem Tagesausklang.
Die Umgebung ist sehr grün, was auf den starken Regenfall vor einer Woche zurückzuführen ist. Christel war über die grüne Landschaft ganz erstaunt – zeigte sie sich doch auf ihren letzten Urlauben immer grau/braun.

Di., 11.3.14, Omaruru-Etosia Nationalpark
Früh am Morgen gings los. Christel stresste, weil sie das Gefühl hatte, die Reise in den Etosia Nationalpark sei sehr lang…
Abschied von Theo und Moni Pfister aus Deutschland, Kareen, Walter, Fritz und Margot um 8.30 Uhr.
Mit Kilometerstand 107’770 km fuhren wir via Otjwarongo,  kamen wir um 16 Uhr im Oguma Bush Camp an. Hier machten sie grosse Augen – sie erwarteten uns erst am nächsten Tag! Glücklicherweise hatten sie noch zwei Zimmer frei, sodass wir nicht noch nach einer Ersatzunterkunft suchen mussten.
Bei einer Flasche Weisswein stimmten wir uns ein in die gemütliche Unterkunft.
Km-Stand 108’250

Mi, 12.3.14, Etosia Nationalpark
Wir liessen es uns heute am Pool in unserer Unterkunft im Etosia Park gut gehen. Das Wetter war bewölkt und so genossen wir die Wärme auf dem Liegestuhl beim Bücher lesen.
Um 16 Uhr fing es an, wie aus Kübeln zu giessen. Fast 2 Stunden regnete es dann schlussendlich und es wurde auch markant kühler. Lange Hosen und Socken taten sehr gut.
Der Natur tut das Wasser wirklich gut. Um uns herum ist alles grün – traumhaft schön!

Do., 13.3.14, Etosia Nationalpark

unsere Unterkunft im Etosha-Nationalpark
unsere Unterkunft im Etosha-Nationalpark

Regentag am Pool mit lesen verbracht. Teilweise regnete es wie aus Kübeln…