Westflorida, 10.-25.04.2016

Nach meinem viersemestrigen Studiumsabschluss in Medizininformatik machten Patrick und ich im April zwei Wochen Ferien im Westen Floridas.
Mit Edelweiss flogen wir direkt nach Tampa. Für den Flug gönnten wir uns die Kategorie „Eco Max“ mit mehr Beinfreiheit. Dieser moderate Aufpreis ist wirklich zu empfehlen.

Nach dem zehnstündigen Flug und der für uns neuen selbstständigen US-Einreiseregistration holten wir unseren Mietwagen ab. Mit diesem fuhren wir in knapp einer Stunde in unser erstes Hotel, dem Sheraton Sandkey Hotel in Clearwater.

Am ersten Tag waren wir hauptsächlich am Pool anzutreffen. Endlich ausspannen und wieder einmal ein Buch zu lesen, das nichts mit Medizininformatik zu tun hatte.

Busch Garden
Ausflug nach Busch Garden

Als einen ersten Ausflug machten wir einen Besuch in den Busch Gardens. Da waren wir 2012 auch schon. Geändert hat sich nicht viel; ausser dem Eintrittspreis (mit US$100 nicht gerade günstig). Aber der Zoo und die Anlagen werden gut unterhalten. Von den Vergnügungsbahnen hielten wir nach einer irren Achterbahnfahrt dann doch Abstand; sind wir die verrückten Bahnen auch nicht mehr so gewöhnt. 😉

Das Hotelpersonal ist sehr aufmerksam und freundlich. Sie versorgten uns immer wieder mit guten Tipps. So erhielten wir den Tipp, an den Pier 60 zu fahren. Hier hat man einen guten Ausblick auf den Sonnenuntergang. Ein feines Sushi rundete diesen Ausflug ab.

Weiter ging es dann am Samstag via St. Petersburg in den Süden nach Fort Meyers. Hier checkten wir in das Hotel Pink Shell Beach Resort ein. Vor vier Jahren waren wir hier bereits und es hatte uns sehr gut gefallen. Es ist ein unkompliziertes Famolienhotel, man kann sich gut erholen.

In der ersten Nacht konnten wir aber wegen eines Lärms der Klimaanlagen nicht schlafen. Wir fragten uns, wieso alle Klimaanlagen auf dem obersten Stockwerk sein müssen (was ja noch etwas logisch ist), aber warum über einem Schlafzimmer? Na ja, wir reklamierten und erhielten dann ein anderes Zimmer. „Zimmer“ ist dann doch etwas untertrieben – es war eine 2-Zimmer-Wohnung mit Küche, grossem Wohnzimmer, grossem Bad, 2 Balkonen und einem Jacuzzi!

Shoppingtime!
Shopping gehört einfach dazu

Montags fuhren wir auf Sanibel Island – bekannt als die „Muschel-Insel“. Am schönen weissen Strand sahen wir lauter gebückt gehende Menschen auf der Suche nach Muscheln.
Auf dem Rückweg fiel uns der Verkaufsladen mit dem zungenbrecherischen Namen auf: „She Sells Sea Shells“.
Ein sehr gutes Restaurant wurde uns empfohlen, zu dem wir am Dienstag fuhren: das „Outback„. Hier gibt es australisches Essen: feine Steaks in allen Variationen zu einem guten Preis-/Leitungsverhältnis.
Im Pink Shell wurden wir oft von Rajesh bedient. Da kam mir gleich die Serie „The Big Bang Theory“ in den Sinn… 🙂

 

Füsse am Strand
am. Strand im Pink Shell Beach Resort

Einfach herrlich, die Sonne zu geniessen, den Pelikanen und anderen Vögeln beim Fischfang zuzusehen, Delphine zu beobachten, Bücher zu lesen, die nichts mit Medizininformatik zu tun haben (wie bspw. „Mama, warum sind hier nur Männer?“, „Herbstgewitter“, „Der Judenjunge“ und andere) oder einfach nur die Seele baumeln zu lassen.

Letzter Halt vor unserem Rückflug war dann noch Tampa. Hier logierten wir im Renaissance Hotel gut gelegen am Flughafen. Ein Ausflug am Samstag zu Adventure Island am Samstag und ein Besuch des „Florida Aquariums“ rundeten unseren Aufenthalt in Westflorida ab.

Mit unserem Mietwagen, einem VW Beetle, legten wir insgesamt 600 Meilen zurück.