Südsee Reise 17.-31.10.13

Müde kamen wir in Papeete an
Müde kamen wir in Papeete an

Nach einem langen Flug (21 Stunden) via Paris und Los Angeles kamen wir in Papeete (ausgesprochen „Pappe Ete“) am 18.10. um 05.30 Uhr an. Die Begrüssung am Flughafen fand traditionell mit einem fein duftenden Blumenumhang statt.
Transfer ins Hotel „Manava“, ein sehr gemütliches Hotel mit einem schönen Pool. Da das Zimmer aber noch nicht bereit stand, legten wir uns auf die Liegestühle des Hotels und genossen den Sonnenaufgang.
„Ankommen“ mit lesen und immer wieder einschlafen (Jetlag).
Zubettgehzeit: 20.30 Uhr…

Sa, 19.10.13
Ausflug in den Nationalpark der Insel. Um 9 Uhr holte uns Fabien ab und los gings mit dem Jeep durch Papeete und dann in den Nationalpark. Fabien zeigte uns die schöne Pflanzenwelt und die Bergwelt. Holprige Wege führten dann zu einem wunderschönen Wasserfall – hier durfte natürlich ein Bad im erfrischenden Wasser nicht fehlen! Anschliessend machten wir Mittagsrast in einem Restaurant mit einem wunderschönem Ausblick.
Zurück gings dann den gleichen Weg, da die Strasse wegen Fahrrechtsstreitigkeiten geschlossen war.

So, 20.10.13
Um 9.30 Uhr ging unser Flug nach Raiatea. Nachdem wir im Dreiecksflug versehentlich in Huahine ausgestiegen waren (und es noch rechtzeitig bemerkten) kamen wir wohlbehalten in Raiatea an.
Ein Boot brachte uns über das bewegte Meer zu unserer Unterkunft auf die Insel Taha’a (ein Hoch auf die neueste Medizinforschung bezgl. Reisekrankheit!).
Im Hotel „Fare Pae Iti“ erwartete uns eine wunderschöne Unterkunft (Hotel mit 4 Bungalows). Die Anlage wird von der Chefin Brigitte liebevoll geführt.
Nachmittags ausruhen am Pool und Nachtessen im familiären Rahmen.

Mühsame Handarbeit in der Vanille-Plantage
Mühsame Handarbeit in der Vanille-Plantage

Mo, 21.10.13
Das Wetter war heute nicht so gut für eine Fahrt aufs Meer. Deshalb organisterte uns Brigitte einen Fahrer, welcher uns zur Vanille-Plantage fuhr. Hier erfuhren wir einiges über den Anbau der Orchideen-Art und über ihre mühsame Art der Veredelung in Handarbeit. Dabei wird jede Vanilleschote von Hand mehrmals täglich „massiert“.
Auch den Unterschied zu „Burbon-Vanille“ wurde uns erklärt. Bei dieser Art werden die Samen verwertet; bei der „Vanille Tahaa“ wird alles verwertet und gebraucht. Die „Vanille Tahaa“ ist die qualitativ beste weltweit!
Selbstverständlich kauften wir noch einige der Vanille-Produkte.
Anschliessend liessen wir uns am Pool nieder, genossen das warme Wasser im Meer und im Pool und schmöckerten in unseren Büchern… Herrlich!
Abends verwöhnte uns unsere Gastgeberin wieder mit einem feinen Essen.

Di, 22.10.13
Um ca. 12 Uhr fuhren wir zu sechst im Schnellboot zu einer Schnorcheltour.
Unterwegs machten wir Halt an einer Perlenfarm. Hier werden die berühmten  schwarzen Perlen gezüchtet und anschliessend zu schönem Schmuck verarbeitet. Den Austern wird ein sogenannter „Nucleus“ eingepflanzt, worauf die Auster dann versucht, den Fremdkörper mit einer schwarzen Perlensubstanz zu umhüllen. Farbe und Konsistenz hängen dabei stark von den Umgebungsbedingungen ab.
Weiter fuhren wir dann zu unserem Schnorchelplatz in der Nähe eines Resorts mit Glasboden-Bungalows. Unser Guide zeigte und wunderschöne Korallen mit vielen bunten Fischen. Sogar eine Moräne konnten wir beobachten. Sie war sogar so frech, dass sie Patrick hinterherschwamm…
Nach fast 2 Stunden im warmen Wasser schmeckten die frischen Früchte auf dem Boot, die uns der Guide präparierte, köstlich.
Auf dem Weg zurück machte der Guide Halt auf einem Riff und zeigte uns einen Stachelrochen, der den frischen Fisch natürlich gerne verzehrte.
Zurück im Resort schmeckte das Essen köstlich, das uns Brigitte zubereiten liess. Auch die Bekanntschaft mit einem Paar aus Büren a. Aare war sehr angenehm.

Mi, 23.10.13
(9. Jahrestag)

Abschied von Fare Pae Titi. Die Zeit am Pool durften wir noch bis 15 Uhr geniessen, dann wurden wir von Brigitte mit einer Muschelkette herzlich verabschiedet und mit dem Boot zum Flughafen gebracht.
Weiter gings mit dem Flugzeug in 15 Minuten auf die Insel Bora Bora.
Herzlicher Empfang im Hotel „Maitai“. Zum Abendessen gabs mal wieder einen richtigen Hamburger…

Do, 24.10.13
Entspannung pur am Hotelstrand mit Sünnele, Kajak fahren und Bücher lesen – herrlich!

Wagemutige im gleichen Becken mit Haien und Stachelrochen
Wagemutige im gleichen Becken mit Haien und Stachelrochen

Fr, 25.10.13
Heute machten wir den Tagesausflug „Langoonarium“. Um 8.20 Uhr wurden wir abgeholt mit anderen vom Hotel. Nach dem Umstieg in ein grösseres Boot mit Ausleger fuhren wir zuerst zu einem Riff in der Nähe des Hotels. Hier fütterte der Guide Stingrays und Babyhaie – und wir alle mitten im Geschehen. War ein spannendes Gefühl so inmitten gefährlicher Tiere…
Zweiter Halt war bei einer schönen Lagune. Hier schnorchelten wir und bestaunten die Farben der Unterwasserwelt.
Nach 30 Minuten fuhren wir dan zum Lagoonarium. Hier hat sich die Familie ein grösseres Gehege gebaut und bevölkert mit Haien, Schildkröten, vielen farbigen Fischen und Haien. In einem grösseren Gehege hängten sich Wagemutige (u. a. Pädi) an die Rückenflosse des Hais und liessen sich ziehen.
Nach dem feinen, einfachen Mittagessen konnten wir die Ruhe am Strand auf der kleinen Insel geniessen.
Ein sehr schöner und erlebnisreicher Tag.

Sa, 26.10.13
Transfertag nach Rangiroa.

Mit der Air Tahiti wurden wir in 1 Std 15 Minuten auf das grösste Atoll der Welt gebracht. Untergebracht im Hotel „Maitai“ in einem gemütlichen Bungalow.
Den Tag liessen wir am Pool und mit einem superfeinen Abendessen ausklingen.

So, 27.1.13
Ein Regentag wartete auf uns. Idealer Zeitpunkt, die Postkarten zu schreiben, Bücher zu lesen, zu faulenzen…

Genuss pur!
Genuss pur!

Mo, 28.10.13
Heute wollten wir eigentlich die „Blaue Lagune“ mit schnorcheln besichtigen. Leider machte das Wetter für den Tagesausflug nicht mit: Regen, hoher Wellengang, starker Wind – der Ausflug wurde annulliert.
Somit blieb uns nur eins: ab an den Pool des Hotels zum Sonnen baden, lesen und Fische füttern am Hotelstrand.
Der starke Wind vetrieb dann gegen späteren Vormittag die Regenwolken und die Sonne zeigte sich in voller Schönheit. Fast alle Gäste des Hotels versammelten sich um den Pool – nicht nur unser Ausflug wurde gecancelt.

Di, 29.10.13
Transfertag nach Papeete.

Bis 14 Uhr konnten wir das Zimmer behalten. Wir genossen die Sonne nochmals am Pool und ein leichtes Mittagessen, dann ging es um 14.30 Uhr los zum Flughafen für den einstündigen Flug mit Air Tahiti nach Papeete.
Hier checkten wir nochmals im selben Hotel ein wie bei unserer Ankunft in der Südsee (Hotel Manava Beach Resort).

Mi, 30.10./Do, 31.10.13
Los gings nach einer kurzen Nachtruhe mit dem Transfer um 5.30 Uhr zum Flughafen.
Nach mehr als 24 Stunden kamen wir müde in Bern um 22 Uhr an.

Was ist die Bedeutung dieses Symbols im Flugzeug?
Was ist die Bedeutung dieses Symbols im Flugzeug?

Allgemeines

  • Französisch ist die meist gesprochene Sprache. Mit Englisch kommt man natürlich auch durch.
  • Die Leute sind sehr herzlich und zuvorkommend. Bei jeder Ankunft erhält man den berühmten Blumenschmuck um den Hals gelegt. Beim Abschied nehmen gehört eine Kette aus Muscheln einfach dazu.
  • Trinkgeld wird nirgends erwartet.
  • Die Preise sind allerdings sehr hoch (Schweizer Preisniveau). Wein ist verhältnismässig teuer. Aber es ist eigentlich logisch, da viele Produkte importiert werden müssen.
  • Fisch und andere Produkte aus dem Meer sind sehr gut. Auch viele Früchte sind sehr erfrischend.
  • Die Kriminalität ist sehr klein.
  • Reisen zwischen den Inseln ist sehr einfach mit Air Tahiti. Die kleine Fluggesellschaft fliegt mit mehreren Flugzeugen des Ty ATR 72 (ca. 70 Plätze) zwischen den Inseln. Es ist sogar erlaubt, Flüssigkeiten ins Handgepäck zu nehmen. Allerdings gleicht hier aber das Fliegen unserem Zug fahren. 😉

„Mauruuru“ = Danke