gayRadio: Radio vom anderen Ufer

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„Radio vom anderen Ufer“

Im gayRadio geht es jeden Samstag/Sonntag um Schwullesbischtrans-Themen. gayRadio sendet live jeden Sonntag zwischen 19 und 21 in Bern auf Radio RaBe, und jeweils an den Samstagen der geraden Kalenderwochen zwischen 20 und 22 Uhr und als Wiederholung am darauffolgenden Montag in Zürich zwischen 10 und 12 Uhr auf Radio LoRa.

Selbstverständlich kannst du die Sendungen auch per Webradio empfangen.

Alle Informationen findest du auf deren Webseite.

Organisator der Moskau Pride verhaftet

Freiheit für NikolaiDer Organisator der Moskau Pride, Nikolai Alexejew, ist gemäss einer Meldung des Lesben- und Schwulenverband Deutschland LSVD auf dem Moskauer Domodedovo-Flughafen verhaftet worden.

Der LSVD zeigt sich besorgt um Nikolai Alexejew. Pressemeldungen zufolge ging die Verhaftung nicht von der russischen Grenzpolizei, sondern vom russischen Geheimdienst FSB aus. Der LSVD spricht denn auch im Zusammenhang mit den Umständen der Verhaftung “von rechtsstaatlichem Hohn”.

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Mama lesbisch, Papa schwul

Reporter
Reporter
Eigentlich will der Schweizer Staat verhindern, dass Kinder mit homosexuellen Eltern aufwachsen. Das Partnerschaftsgesetz verbietet homosexuellen Paaren den Zugang zur Fortpflanzungsmedizin und die Adoption. Aber egal, was sie sollen oder dürfen: immer mehr Lesben und Schwule gründen sogenannte Regenbogenfamilien.

Den sehr guten Beitrag des Schweizer Fernsehens "Reporter" findest du hier.

MALAWI: Schwules Paar wurde begnadigt

Das freut mich jetzt aber doch noch; mitmachen bei Protestaktionen bewirken scheinbar doch etwas:

"Es hat international massive Proteste gehagelt. Zahlreiche Organisationen und Regierungen haben Malawi aufgefordert, das Urteil gegen das schwule Paar nochmals zu überdenken: Nun hat der Präsident des afrikanischen Landes reagiert und die beiden Männer begnadigt und freigelassen."

Den ganzen Artikel findest du bei gay.ch

„Ich darf nicht länger schweigen“

Er hat in der katholischen Kirche Karriere gemacht – obwohl er schwul ist. Seine sexuelle Orientierung wurde aber von Vorgesetzten und Gegnern genutzt, um ihn in der Spur zu halten. Jetzt outet er sich und legt ein perfides Unterdrückungssystem offen. Ein Bekenntnis von David Berger

Manchmal genügt ein kleiner Funke, um eine längst fällige Explosion auszulösen. Dieser Funke war in meinem Fall der Auftritt des Essener Bischofs Franz-Josef Overbeck in der ARD-Sendung Anne Will am 11. April. Noch am Nachmittag hatte ich lange mit einem befreundeten Priester telefoniert, der aufgrund seiner Homosexualität schwer depressiv ist. Ich tröstete ihn unter anderem mit dem neuen "Katechismus der Katholischen Kirche" von 1992, der gegenüber homosexuellen Menschen Respekt und Taktgefühl fordert und jede ungerechte Zurücksetzung verurteilt.

Wenige Stunden später dann das einem Millionenpublikum vorgetragene Verdikt Overbecks, dass es "eine Sünde ist, homosexuell zu sein". Und als wollte er Overbeck noch überbieten, hat der mächtigste Mann der Kirche nebst dem Papst, Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone, einen Tag später kein Problem damit, einen kausalen Zusammenhang zwischen Homosexualität und den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche zu behaupten.

Den ganzen Artikel findest du hier.

Schwule und Lesben mit Migrationshintergrund

Plakataktion HAB“My son is gay. Why should I therefore love him any less? (Mein Sohn ist schwul, warum sollte ich ihn deshalb weniger lieben?)“ Über alle Kulturen und Epochen hinweg liegt der Anteil homosexueller Menschen vermutlich gleich hoch. Geht es um ihre Akzeptanz, gibt es jedoch grosse Unterschiede.

Ein schwuler Sohn oder eine lesbische Tochter ist für viele Mütter und Väter mit Migrationshintergrund aus dem Balkan, der Türkei, dem Nahen und Fernen Osten eine Todsünde, die die Ehre aller Familienmitglieder tief verletzt.

Dieser Problematik wollen die Homosexuellen Arbeitsgruppen Bern (HAB) zusammen mit anderen schwullesbischen Organisationen mit einer Plakataktion zum Tag der Homophobie vom 17. Mai 2010 in den öffentlichen Verkehrsmitteln begegnen.
Migranten und Migrantinnen, die in der Schweiz leben, tragen oft ihre Traditionen und ihr kulturelles Selbstverständnis mit – und das ist auch gut so. Die Organisationen glauben, dass das freie Leben jedes Menschen unbedingt geschützt werden muss, sei es aufgrund seiner Kultur oder seiner Neigungen. Das ist ein Menschenrecht.
Deshalb möchten die organisierenden Gruppierungen Menschen aus fremden Kulturen Mut machen, zu ihrer Neigung oder der Neigung ihrer Angehörigen zu stehen.

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Erste Homo-Ehe Lateinamerikas besiegelt

Zwei Argentinier haben die erste Homo-Ehe in ganz Lateinamerika geschlossen. Der Vorsitzende des Nationalen Instituts gegen Diskriminierung (INADI), Claudio Morgado, der bei der Trauung anwesend war, sprach von einem «historischen Ereignis».

Die Trauung habe am Dienstag im südargentinischen Ushuaia stattgefunden, rund 3500 Kilometer von seiner Heimatstadt Buenos Aires entfernt, sagte einer der frisch gebackenen Ehepartner, Alex Freyre, in einem Telefongespräch mit dem Fernsehsender Todo Noticias de Buenos Aires.

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Rugby-Legende outet sich

Gareth Thomas
Gareth Thomas ist Ex-Captain der walisischen Nationalmannschaft, eine Legende auf dem Platz – und schwul.

Gareth Thomas ist in Wales ein Superstar. Nun wird er über die Grenzen hinweg berühmt. Aber nicht wegen eines besonderen Spielzugs oder einem harten Tackling – Thomas ist der erste globale Rugbystar, der sich noch als Aktiver dazu bekennt, homosexuell zu sein.

Der walisische Rekord-Nationalspieler hat sich nach jahrelangem inneren Konflikt jetzt zum Outiing entschieden. Er will andere überzeugen, ebenfalls zu ihrer gleichgeschlechtlichen Liebe zu stehen.

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